Stadtmission und Cityseelsorge

Oasen für Menschen, die Schutz und Orientierung suchen

Stadtmission

Materielle und seelische Armut breitet sich aus, sie kann jeden treffen. Menschen verlieren Arbeit, Wohnung, Familie, Freunde und den Anschluss an die Gesellschaft. Sie stehen auf der Straße und haben das Gefühl, von niemand mehr gebraucht zu werden.

Selbst schuld? Manche, vielleicht. Doch man gerät nicht nur auf die schiefe Bahn, weil man zu viel trinkt, schlecht arbeitet, unüberlegt Geld ausgibt oder den falschen Leuten vertraut - das tun reiche Menschen ebenfalls. Heute trifft es Schwache wie Tüchtige, Hilfsarbeiter wie Akademiker, Alte wie Junge. Ihnen allen muss geholfen werden.

In 13 Projekten setzt die Stadtmission Hamburg den Hilfeansatz Ihres Gründers, Johann Hinrich Wichern von 1848 fort und kümmert sich um Menschen in materieller und seelischer Not: spontan, unbürokratisch, im persönlichen Kontakt. Die Bahnhofsmission, das Kirchencafé, das Herz As oder der Raumes der Stille hören auf die Not und leisten, wo es möglich und nötig ist, auch praktische Hilfen mit Essen, Übernachtung, Kleidung oder Begleitung.

Wollen Sie mehr über die Stadtmission Hamburg wissen oder sie unterstützen, dann schauen Sie einmal auf die Website www.stadtmission-hamburg.de oder setzen sich direkt mit der Stadtmission in Verbindung:

Stadtmission Hamburg, Repsoldstraße 46, 20097 Hamburg. Tel. 040-303 994 87.

Cityseelsorge

Ansprechpartner und Koordinator für die Cityseelsorge ist Pastor Gunter Marwege.

Die Wahrnehmung der sozialen Probleme in der Hamburger City bündeln und sensibel ansprechbar sein für die Interessen der Geschäftswelt – dies ist die Aufgabe der Cityseelsorge.
Es geht um die Koordination der Akteure im sozialen Bereich wie SozialarbeiterInnen, Ehrenamtliche, staatliche Stellen und Polizei. Dies geschieht durch die SIC (Soziale Initiativen City), für die die Cityseelsorge Geschäftsführungsaufgaben leistet. Die Gemeindevertretung ist jederzeit ansprechbar und geht selbst auf "Hausbesuche" zu Firmen, sie ist beteiligt am 'Geschäftsführenden Ausschuss des Runden Tisches'.
Besonders aus den sozialen Einrichtungen ergeben sich Wünsche nach geistlicher Begleitung und seelsorgerlicher Hilfe, für deren Klienten und Mitarbeiter/innen.
Durch diese Kooperationen ist die Cityseelsorge von Anfang als Netzwerkarbeit angelegt, dies ist für den Erfolg der Arbeit
unverzichtbar. Inzwischen beteiligen sich alle in der City tätigen Pastoren
in der Cityseelsorge beispielsweise bei einer 'Firmenbesuchswoche'.