Konzerte

Marco Giuseppe Peranda: Markus-Passion

Mitwirkende: Christian Gottschalk (Evangelist, Tenor), Joachim Gebhardt (Jesus, Bass)

Vokalensemble St. Georg, Leitung: Ingo Müller

Die Konzerte zu Jesu Todesstunde an Karfreitag folgen den Zyklus der vier Evangelien aus dem Neuen Testament: Matthäus - Markus - Lukas und Johannes. 2017 ist eine Passion nach Markus zu singen. Das heutige Werk wurde lange Heinirch Schütz zugeordnet, erst später war Guiseppe Peranda als Komponist nachgewiesen.

15 Uhr, St.Georgskirche am Karfreitag, den 14.4.2017. Eintritt frei, um eine Kollekte wird gebeten.

Marco Giuseppe Peranda, geboren 1625, lebte bereits als junger Mann in Dresden und führte seine Karriere unter Kurfürst Johann Georg II. vom Altisten bis zum Hofkapellmeister. Seine Markus-Passion komponierte er mit 43 Jahren, lange wurde sie dem 40 Jahre älteren Heinrich Schütz zuge­schrie­ben, der wie Peranda ein Vertreter des italienisch geprägten Früh­ba­rocks in Deutschland ist. 

Nur wenige Werke von Peranda sind erhalten, er kom­po­nierte auch Opern, Konzerte und Oratorien und war neben Vincenzo Albrici einer der maßgeblichen italienischen Meister in Deutsch­land des 17.Jahrhunderts.


Duo "La Porta Musicale" mit klingenden Hamburgensien

©HolgerBraack

Duo "La Porta Musicale"

mit ihrem Programm "Klingende Hamburgensien"  - Telemann virtuos und Schop fantastisch.

Freitag, 12.Mai 20.00 Uhr in der Dreieinigkeitskirche, St. Georgs Kirchhof 19

Eintritt: 12 Euro (erm. 8 Euro)

Die Geigerin Gabriele Steinfeld und die Cem­ba­listin Anke Dennert sind langjährige Spezialistinnen ihrer his­to­rischen In­stru­mente und erfahrene Kam­mer­musi­kerin­nen der Alten Musik.
In originellen Programmen nehmen sie ihr Publikum mit in die Welt der höfischen Kammermusik und ergänzen diese durch Mo­de­ra­tionen zu dieser vergangenen Musikkultur.
Das Duo widmet sich besonders dem nord­deut­schen und ita­lie­nischen Barockrepertoire sowie Komponistinnen dieser Epochen. 

Johann Schop lebte und arbeitete von 1590 bis 1667 als Geiger und Komponist in Kopenhagen und Hamburg, Georg Phillip Telemann von 1681 bis 1767 in Sachsen, Frankfurt a.M. und in Ham­burg. Zusammen decken sie ein breites Spektrum des nord­euro­päischen Barocks ab und gehören zu den be­deu­ten­sten Musikern ihrer Zeit.