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2. Konzert am 19. Februar in der Erlöserkirche
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Ausstellung Kunst der 50er Jahre und heute

Jubiläumsausstellung in der Hl. Dreieinigkeitskirche in St. Georg

9.-19. Dezember, jeweils 11-18 Uhr
(Informationen über die Künstler erhalten Sie jeweils mit Klick auf den rot unterlegten Namen)

Ein Bau der 50er Jahre im Dialog mit St. Georger Künstlern heute

Wer die Hl. Dreieinigkeitskirche betritt, vor 50 Jahren nach dem Entwurf von Heinz Graaf wieder aufgebaut, erlebt einen weiten, lichtdurchfluteten Kirchenraum, der offenbar bewusst so gestaltet ist, dass auf den ersten Blick scheinbar "nichts" zu sehen ist. Diese ästhetisch äußerst zurückhaltende Determination des Raumes kommt nach seiner Renovierung in der ursprünglichen eleganten Farbigkeit im hellen Farbspektrum von Lichtgrau und weiß mit dem Dunkelrot der Holzteile wieder überzeugend zur Wirkung.

So ist die Kirche zu Ausstellungszwecken vorzüglich geeignet, ohne dabei an Eigenständigkeit der raffinierten Architektur einzubüßen. Die temporäre Installation von Kunstwerken im gesamten Kirchenraum einschließlich seiner „Nebenschauplätze“ fordert auf, neue Blicke auf die uns schon vertraut erscheinenden Räume zu werfen, ungewohnte Blickachsen und die spannungsreiche Dynamik und Ruhe dieses Kirchenbaus der 50er Jahre zu erleben.

Die vorhandenen künstlerischen Gestaltungselemente aus der Entstehungszeit wie das Dreieinigkeitsmosaik von Karl Knappe, das Kruzifix mit der gelösten Hand von Jürgen Weber, die unteren Fenster von Gerhard Hausmann zusammen mit den großen neuen Fenstern von Jochem Poensgen sowie die schönen Außentürgriffe von Karl-Heinz Engelin sollen nun in einen Dialog treten mit Arbeiten von heutigen Künstlern, die im Einzugsgebiet unserer Gemeinde tätig sind.

Im Eingangsbereich, der gläsernen „Pergola“, wird figürliche Glaskunst aus Pâte de Verre von Hartmann Greb zu sehen sein.

In der Turmkapelle stellt Ulrich Rölfing mit Objekten, Zeichnungen und Plastiken vor den dunklen Backsteinwänden aus.

Das große Kirchenschiff teilen sich mehrere Künstler: Farbige Holzschnitte von Tita do Rêgo Silva treten in Dialog mit Holzschnitten von Gerhard Marcks und Werken Fritz Fleers, beide bedeutende Künstler, die in den 50er Jahren für unsere Kirchen gearbeitet haben (der Ritter St. Georg von Marcks und der Taufstein in der Erlöserkirche von Fleer).

Im Altarraum ein Triptychon von Cornelia Schiller, das sie für gerade diesen Kirchenraum gemalt hat.

Ricarda Wyrwol ist mit abstrakter Bildhauerei vertreten, deren Sprache möglicherweise derjenigen der 50er Jahre verwandt erscheinen könnte.

Inga Sawade zeigt eine Serie ihrer plastischen Arbeiten aus Steinguss, Terracotta und Bronze, die wieder mehr ins figürliche Spektrum führen.
 


Die Ausstellung wurde am 2. Advent, dem 9. Dezember 2007, im Anschluss an den
Festgottesdienst mit Bischöfin Maria Jepsen mit einem Empfang eröffnet und ist
jeden Tag bis zum 19. Dezember von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


Bilder vom Festgottesdienst und der Ausstellungseröffnung finden Sie hier.

Hier eine Auswahl der ausgestellten Objekte.
 
Das Grußwort von Ramazan Ucar, Imam der Islamischen Gemeinde Hamburg (Centrum Moschee), zum Festgottesdienst sowie einen Artikel über das Geschenk der Centrum Moschee zum Jubiläum können Sie hier lesen.

Das Grußwort zum Festgottesdienst von Norbert Beisenherz, Mitglied des Kirchenvorstandes und Vorsitzender des Pfarrgemeinderates der katholischen Domgemeinde St. Marien kann hier nachgelesen werden.

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