Aus der Geschichte der Kirche
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Um 1200: Graf Adolph III. weihte die Stätte vor dem Steintor dem Ritter St. Georg, seit den Kreuzzügen als Erzmärtyrer und Nothelfer verehrt. Ihm zu Ehren stiftete er ein Hospital für die von der Lepra befallenen Bewohner der Stadt.
Ab 1410 wurden auch andere Kranke aufgenommen, dazu Gesunde, die sich ganz der Krankenpflege widmeten.
1457 wurde die Kapelle durch Schenkungen zur Kirche erweitert.
1532 kam der erste evangelische Pastor Reimarus v. d. Linden nach St. Georg.
1629 wurde die bisher zu St. Jacobi eingepfarrt gewesene Gemeinde zu einer selbständigen Parochie erklärt.
1630 wurde das erste Kind in der St. Georger Kirche getauft.
Am 22. Oktober 1747 wurde der letzte Gottesdienst in der ehemaligen Siechenkirche (Seekenkark) gehalten, am 26. Oktober wurde die von Johann Leonhard Prey erbaute Heilige Dreieinigkeitskirche in einem prachtvollen Gottesdienst eingeweiht.
24. Juli 1943: „Wie eine funkensprühende Fackel stürzte der Turm in das brennende Kirchenschiff.“
3. Advent 1957: Einweihung der neuen Kirche nach den Plänen des Architekten Heinz Graaf.
Am 21. Januar 1962 war der Wiederaufbau des Turmes nach den ursprünglichen Plänen von J. L. Prey vollendet.