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Leitungskraft (m/w) gesucht
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Klangfarben
2. Konzert am 19. Februar in der Erlöserkirche
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Zerstörung und Wiederaufbau

Grundsteinlegung mit Bischof Volkmar Herntrich und dem Polier

„Der Turm brannte wie eine funkensprühende Fackel und stürzte, ohne die nahen Häuser zu beschädigen, in das brennende Kirchenschiff. Ein schaurig-schönes Bild in der Nacht zum 25. Juli 1943“, berichtet ein Augenzeuge von der Zerstörung der Heiligen Dreieinigkeitskirche zu St. Georg.

Fast 200 Jahre hatten die Glocken dieses Turmes die St. Georger zum Gottesdienst gerufen, und als ob ihr Ruf vergeblich gewesen und Gottes Wort überflüssig geworden wäre in einer gottlosen Zeit, vernichtete das Feuer unsere Kirche in wenigen Stunden – „wie eine funkensprühende Fackel“ erfüllte der Turm noch ein letztes Mal seine Aufgabe, den Blick der ratlosen und verzweifelten Menschen auf Gott zu richten.

Die Bombenangriffe in den folgenden Nächten zerstörten das Gemeindehaus in der Stiftstraße, 1907 durch Pastor Kappessers Bemühen um die Gemeindepflege erbaut, die Pastorenwohnungen und das Kirchenbüro am St. Georgs-Friedhof und schließlich alle Gebäude der Stiftskirche: Schwesternheim, Gemeindehaus, Pastorat und Kirche. In wenigen Nächten wurde vernichtet, was viele Generationen mit Fleiß und Opfern und in dem unbeirrbaren Gehorsam, Gottes Wort zu verkündigen, erbaut hatten: Ende Juli 1943 waren alle Gebäude der evangelischen Kirche in St. Georg ein Trümmerhaufen.

Grioßer Bahnhof bei der Grundsteinlegung

In den Kriegsjahren mußten Kirchenglocken als kriegswichtiges Material abgeliefert werden. Von den fünf Glocken wurden zwei als besonders wertvoll und erhaltenswert von der Ablieferung ausgenommen. Diese zwei Glocken gingen beim Einsturz des Turmes verloren. Nach dem Kriege wurden die vielen abgelieferten Glocken, die im Hamburger Hafen lagerten, soweit möglich an die Eigentümer zurückgegeben So kamen auch unsere 3 Glocken zurück, sie standen im Keller des Gemeindehauses in der Stiftstraße. Da eine Wiederverwendung nicht in Aussicht war, wurde die große Glocke 'c' verkauft, um mit dem Erlös die Wohnungen im ausgebrannten Gemeindehaus wieder aufzubauen. (Durch eine Anfrage aus Butzbach in Hessen im Frühjahr 2007, ob die Gemeinde Auskunft über eine Glocke mit dem Symbol des Ritters St. Georg geben könnte, die dort nach dem Kriege angekauft wurde, ist diese Glocke nun wiedergefunden. Diese Auskunft löste in Butzbach große Freude aus.) Von den zwei weiteren Glocken wurde eine für den Uhrschlag verwendet. Die Glocken des jetzigen Geläuts wurden 1961 bei den Gebrüdern Rincker in Sinn im Dillkreis unter Gebet und Segen von Pastor Dr. Bornikoel und einigen Kirchenvorstehern gegossen.

Eine Diashow mit historischen Bildern unserer Kirche und einen kleinen geschichtlichen Abriss sehen Sie hier.