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Klangfarben
2. Konzert am 19. Februar in der Erlöserkirche
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Konzerte in der St. Georgskirche

Das aktuelle Konzertprogramm in der St. Georgskirche finden Sie hier.


Die St. Georgskirche, die Heilige Dreieinigkeitskirche, ist seit je her eine Konzertkirche.  Der berühmte Georg Philipp Telemann komponierte zu ihrer Einweihung 1747 sein Oratorium "Heilig ist Gott", das dann auch unter seiner Leitung uraufgeführt wurde.  Im Juli 1943 wurde die barocke Kirche bis auf dem Turm zerstört. Nach dem modernen Wiederaufbau im Stile der fünfziger Jahre, konnte das Gotteshaus im Herzen St. Georgs 1957 erneut eingeweiht werden. Die Tradition, die Kirche als Konzertkirche zu erhalten, wird bis heute gelebt und gefördert. So wurde bei dem Wiederaufbau berücksichtigt, viele Eingänge zu planen und es gelang, durch eine gekonnte Architektur dem Kirchenschiff eine sehr gute  Akustik zu entlocken.
Sicher ist es auch dem intensiven, abwechslungsreichen und belebten Konzertleben zuzuschreiben, dass die Kirchenmusiker immer lange an der St. Georgskirche wirkten. Auch der derzeitige Kantor und Organist Ingo Müller setzt diese Tendenz aktiv fort: Als insgesamt erst achter Kirchenmusiker an der St. Georgskirche seit 1747 kann der Hamburger Vollblutmusiker schon auf fast 20 musikalische Jahre in St. Georg zurückblicken.

Die Kirchenmusik lockt jedes Jahr ihre Zuhörer mit ca. zehn unterschiedlichen Veranstaltungen in seinen Turm und die Kirche. Gerade die drei unterschiedlichen Räume, die das Konzertleben der St. Georgskirche zu bieten hat, machen das Erleben besonders reizvoll und abwechslungsreich: Das "kleine Turmpodium" in hoher Ebende im Innersten des  Turmes ist eine ideale Bühne für Kleinkunst und Kabarett. Sie bietet bis zu 60 Zuhörern Platz zum Lauschen. Die Turmkapelle ist nicht nur ein wunderschöner Raum, der in tiefrotem Backstein und in Kerzenschein eine warme Atmosphäre verbreitet, sie bietet auch einen optimalen Ort für intime kammermusikalische Konzerte - ob mit oder ohne die kleine Führerorgel.

Große Konzerte erklingen natürlich im modernen Kirchenschiff. Die St. Georgskirche hat 650 Sitzplätze anzubieten - im Schiff und auf den drei Emporen - wenn der Chor allerdings nicht im Altarraum auftritt, sondern von der Hauptempore erklingt, bleiben den Zuhörern die zwei Seiten-Emporen. Das Konzertangebot reicht von Liederabenden bis hin zu den jährlichen, großen Aufführung der Kirchenmusik, die von der"jungen kantorei st. georg" und dem Volksdorfer "Hugo Distler-Chor" gemeinsam aufgeführt werden. Da Ingo Müller beide Chöre leitet, nutzt er dieses Potential und bringt Werke wie das Weihnachtsoratorium von Bach, Händels Messias, Telemanns Lukas Passion, das Requiem von Verdi, "Ein deutsches Requiem" von Brahms, die Oratorien Paulus und Elias von Mendelssohn, Haydn's Schöpfung, Schubert's Es-Dur Messe und sogar die "Carmina burana" von Orff und "Das Paradies und die Peri" von Schumann mit wie mehr als 100 Sängern auf die Kirchenbühne. Unterstützt werden seine Chöre von professionellen Orchestermusikern und erfahrenen Solisten. Das gemeinsame Musizieren liegt allen Beteiligten am Herzen und genau dieses wird bei den Aufführungen für jeden spür- und hörbar.

In diesem Sinne üben alle Beteiligten gerne und fleißig weiter... Note für Note, von C-Dur bis H-Moll, von Bach bis Pärt ... und hoffen, dass die Kirchenmusik St. Georg weiterhin viele Zuhörer erfreuen wird!