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Bürgerverein zu St. Georg

Logo des Bürgervereins

Die Mitglieder des gemeinnützigen Bürgervereins zu St. Georg von 1880 r.V. kommen aus allen Bevölkerungsschichten und Berufen. Gemeinsam mit dem Vorstand bemühen sie sich um den Dialog und die Verständigung zwischen allen ethnischen und religiösen Gruppen, die im Stadtteil leben und aktiv sind. Wichtige Vertreterinnen und Vertreter dieser Gruppen sind im Vorstand präsent.

Erklärte Ziele des Bürgervereins sind unter anderem die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Sorge um die Älteren und ihre Einbeziehung in das Stadtteilleben. Der Verein ist überdies Herausgeber der monatlichen Informationsblätter "Blätter aus St. Georg".

Der Bürgerverein über sich: "Wir wissen, dass viele Bereiche unseres St. Georg nicht an der positiven Entwicklung der letzten Jahre teilhaben konnten. Familiengerechte und bezahlbare Wohnungen, die Grundschule, der Hansa-Platz mit den angrenzenden Straßen, das mittlere und südliche St. Georg, das Münzplatzviertel, die Drogen- und Prostitutionsszene sowie vieles mehr bedürfen noch unseres intensiven Engagements. Wir wollen ein ausgewogenes Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten, Kultur und Freizeit. Wir wollen ein fruchtbares und respektvolles Miteinander der verschiedenen ethnischen, religiösen und sozialen Gruppen, die unseren Stadtteil interessant und liebenswert machen."

Helmut Voigtland, der Erste Vorsitzende, schreibt weiterhin: "Seit 125 Jahren gibt es den Bürgerverein zu St. Georg 1880 r.V.  Der Verein hat zwei deutsche Kaiser, viele Kanzler, etliche Bürgermeister, zwei Weltkriege, demokratische und undemokratische, faschistische Zeiten erlebt, ertragen, erfahren und auf St. Georg mitgestaltet. St. Georg, das sind für uns die Menschen, die hier leben und arbeiten. Wir verstehen uns als Anwalt der Bürger dieses Stadtteils. Wir sind überparteilich, aber sehr parteiisch für St. Georg. Wir wünschen uns, dass der Wohnstandort St. Georg erhalten bleibt und das bunte quirlige Leben dieses Viertels gesichert wird. Hierzu zählt die Vielfalt der Lebensformen, zählt das Miteinander von Familien und Singles, DINKs oder Schwulen, das Miteinander von Kleingewerbe, Mittelstand und Großkonzernen. Selbstverständlich ist für uns, dass die nicht-deutsche Bevölkerung St. Georg als ihre Heimat sieht. Auch ein Türke, ein Afghane, der hier lebt oder arbeitet, ist ein St. Georger. Wir vom Bürgerverein sind nur ein Teil des Netzwerkes St. Georg. Ich denke, ein wesentlicher Teil - aber ohne viele andere, die sich engagieren, würde es St. Georg nicht so gut gehen, wie dies heute der Fall ist. Wir alle streiten dafür, dass es dem Stadtteil zukünftig noch besser geht."

Hier geht es zur eigenständigen Internetseite des Bürgervereins zu St. Georg.