Bild: Julia Prochworuk

interkulturelle Konfirmandenarbeit

deutsch & afrikanisch - afrikanisch & deutsch

Die Jugendlichen nutzen den geschützten Ort "Konfir­manden­gruppe" für ihre eigenen Glaubenserfahrungen. In ihrer Gruppe können sie Glauben ausprobieren, ihn für sich erfinden, erleben, zweifeln, diskutieren, musizieren, feiern, beten, träumen und vor allem: in die eigenen Hände nehmen.

Sie fügen die African Christian Church und die Evangelische Gemeinde St.Georg-Borgfelde zusammen zu dem, was für sie wirklich zählt. Am Ende reichen sie sich Wein und Brot, teilen das Abendmahl untereinander, mit der ganzen Gemeinde und Christinnen und Christen in aller Welt.

Auch auf der Website des Afrikanischen Zentrums gibt's Infos zur interkulturen Konfirmandenarbeit >>>

Konfi-Kurs 2017

TERMINE: 

Das erste Konfi-Treffen findet am Samstag, dem 16. September 2017 von 10-14 Uhr statt, im Gemeindehaus, Stiftstraße 15, 20099 Hamburg.

Mehr erfährst du dann.


Aber jetzt erstmal: Willkommen!

Nach dem erfolgreichen Abschluss unseres zweiten interkulturellen Konfirmandenjahrgangs mit Jugendlichen der African Christian Church starten wir nun den dritten Kurs!

Wir möchten dich für unsere besondere Form der Konfirmandentreffen in unserem Stadtteil begeistern!

An unseren Konfi-Samstagen kannst du mit Gleichaltrigen über Fragen des Lebens und des Glaubens nachdenken, diskutieren, fragen, singen, Spaß haben, reisen und vieles mehr. 

 

Das Besondere bei uns ist: Wir, die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde und die African Christian Church gestalten die Konfi-Treffen gemeinsam. Jugendliche verschiedener Kulturen lernen sich kennen, lernen voneinander und miteinander und erleben, wie man gemeinsam in aller Unterschiedlichkeit glauben, leben und gemeinsam unterwegs sein kann.

Das Ende dieser besonderen Zeit feiern wir mit Dir und Euch mit einem großen Fest, der Konfirmation.

Wenn du Lust dazu hast, bist du bei uns genau richtig!

 

Wann und wie lange finden die Konfi-Treffen statt?

In der Regel sehen wir uns einmal im Monat an einem Sonnabend von 10-14 Uhr. Die Termine geben wir im Voraus bekannt, damit du gut planen kannst.

Wer gestaltet die Konfi-Treffen?

Beide Gemeinden arbeiten eng zusammen! Pastorin Elisabeth Kühn und Pastor Peter Sorie Mansaray gestalten die Konfi-Treffen im Team mit ehemaligen Konfirmanden und Konfirmandinnen.

Reisen

Zu den Höhepunkten der Konfirmandenzeit gehören Reisen! Wenn wir gemeinsam unterwegs sind, können wir uns untereinander besonders gut kennenlernen.

Wir planen drei Reisen:

  • ein Kennenlernwochenende zu Beginn (17.-19.11.2017),
  • eine Reise in den Maiferien 2018 (07.-12.05.2018) und
  • ein Abschlusswochenende am Ende der Konfirmandenzeit.

Außerdem könnt Ihr natürlich gerne an allen Reisen teilnehmen, die wir zusätzlich (z.B. über unsere Jugendeinrichtung SCHORSCH) anbieten. Alle Fahrten werden von der Gemeinde finanziell unterstützt. Für Familien, die mit dem Teilnehmerbeitrag Schwierigkeiten haben, gibt es die Möglichkeit einer zusätzlichen Unterstützung, denn wir wünschen uns, dass alle zu den Fahrten mitkommen können.

 

Jetzt kommt es auf DICH an!

Bist du neugierig geworden? Dann melde dich im Gemeindebüro an!

Dazu bringst du bitte diese Unterlagen mit:

- die ausgefüllte Anmeldung (Formular anbei)

- deine Geburtsurkunde und

- (falls vorhanden) deine Taufurkunde (auch wenn du nicht getauft bist, bist du herzlich willkommen!)

 

Solltest du Fragen haben, beantworten wir sie dir gerne. Du erreichst uns per Email oder telefonisch:

Pastorin Elisabeth Kühn    
kuehn@stgeorg-borgfelde.de
Tel. 28 66 97 70        

Pastor Peter Mansaray
p.mansaray@kirche-hamburg-ost.de
Tel. 2 71 92 75

Gemeindebüro
(Joachim Neu, Ulf Neumann)
info@stgeorg-borgfelde.de  
Tel. 24 32 84


„Interkulturelle Kirche, was ist das eigentlich?“

„Interkulturelle Kirche“ ist vieles. 

Sie sieht die multireligiöse Gesellschaft und erkennt an, dass die Kulturen sehr verschieden sind. Sie verbindet Menschen, die bewusst von und miteinander lernen wollen - aus ganz unterschiedlichen Kulturen. So wie im interkulturellen Konfirmandenunterricht in St. Georg-Borgfelde, mitten in Hamburg. Jungen und Mädchen aus unterschiedlichen Kulturen lernen hier miteinander. Sie sind die Experten und Expertinnen ihrer eigenen Tradition. Sie sind geprägt durch die Kulturen zum Beispiel aus Ghana, aus Hamburg, aus beiden, oder aus noch viel mehr.

Das ist der Charme, die Chance. Doch das allein garantiert noch keinen Erfolg. Notwendig ist eine offene Haltung, die nicht mehr in den Kategorien von „innen“ und „außen“, „wir“ und „die“, „schwarz“ und „weiß“ denkt. Leicht gerät man sonst in die Muster von „Leitkultur“ und „Zweitkultur“ - und schon geht das Gerangel los. Es braucht eine Haltung, die den anderen in seiner „Andersheit“ wertschätzt und das Gemeinsame in den verschiedenen Kulturen anerkennt. Da muss jeder und jede richtig hart dran arbeiten. Ich denke so und du denkst ganz anders. Warum? Woher kommt das? Interkulturelle Kirche pflegt die Kultur des Fragens und betritt damit einen gemeinsamen Zwi-schenraum: zu erkunden, was die andere geprägt hat, wovon sie träumt. In diesem Zwischenraum fragen die Konfirmandinnen nach dem Glauben, dem Leben und nach einer guten Zukunft für alle. Im Konfirmationsgottesdienst feierten dann alle zusammen. Das war schön. Die Familien mit ihren festlich gekleideten Töchtern und Söhnen, stolze Großeltern. Lieder, Gebete und Lesungen auf Deutsch und Englisch. Fröhliche Lieder und lachende Gesichter. Wir verweben unsere Hoffnung, dass alles einmal gut wird."

Susanne Kaiser, Ökumenische Arbeitsstelle Hamburg

Link dieser Seite aufs Handy laden - scanne den QR-Code links.